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Hitzespot Ludwig-Seiboldt-Straße

Von "Hitzespots in Lich"

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Hallo,

wir wohnen im Wohngebiet Fasanerie. Die Außenbereiche vor den einzelnen Häusern sind größtenteils gepflastert/verdichtet. Vorgärten bestehen zu einem großen Teil aus Schotter. Es gibt hier wenig naturnah angelegte Gärten. Als Heckenbepflanzung werden häufig Kirschlorbeer oder Glanzmispel favorisiert. Die Neubepflanzung von Kirschlorbeerhecken ist mittlerweile in der Schweiz nicht mehr erlaubt. Wenn man die Straßen jetzt noch dazu nimmt, ist das zusammengefasst ein ziemlicher Hitzespot in unserem Viertel.

Wir schlagen vor Baumalleen zu pflanzen. Die Straßen wären ausreichend breit, dass Müllabfuhr oder Logistiker problemlos passieren könnten. Schön wäre es, wenn sich Baumpaten finden würden, die die Bäume in der größten Hitzeperiode regelmäßig wässern. Dadurch könnte CO2 gebunden werden.

Ein weiteres Thema, was gut dazu passt, ist der Umgang mit der Straßenbeleuchtung. Das Dimmen der Lampen und Ausschalten in der Nacht würde ebenfalls zum CO2-Einsparen führen. Dadurch würden sich Tiere und Pflanzen wohler fühlen, denn durch Lichtverschmutzung entsteht eine Störung der Biodiversität. In einem weiteren Schritt könnte man ein Bewegungsmelderkonzept überlegen, so dass die Straßenbeleuchtung im Dunkeln nur bei Bedarf arbeitet.

Das zusammengefasst wäre aus unserer Sicht ein guter Anfang.

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